Internetradio mit Powerplay

Wir können sehr viele Unterschiede zwischen den Fußballern von Sachsen Leipzig sowie den Handballern des Sportclubs DHfK Leipzig benennen. Es existieren aber auch mindestens drei Gemeinsamkeiten: Die Vereine haben grün-weiße Farben, die ersten Vertretungen wollen in die Regionalliga rutschen und nächsten Sonntag werden die Matches der beiden Männermannschaften auf der »Leutzscher Welle« übertragen.

Die Macher des ersten Fußballfanradios in Deutschland wollen 13.45 Uhr einen Sendemarathon starten und zuallererst das Auswärtsspiel der Fußballer von Sachsen Leipzig aus Meuselwitz kommentieren, das sicherlich sehr spannend wird. Denn sowohl die Thüringer als auch Sachsen brauchen nach einer misslungenen Hinrunde jeden Punkt, wenn’s letztlich mit der Qualifikation für die Regionalliga noch klappen soll. Bluechip Meuselwitz kann seine »Sammelei« mit einer verstärkten Elf angehen, es wurden drei tschechische Recken engagiert, und Sachsen Leipzig muss seine Siege jetzt ohne Süßner und Reimann einfahren, die die Leutzscher im Winter verlassen haben. Zugegeben, die Vereine brauchen in der Rückrunde vielleicht drei, vier Spiele nicht gewinnen, um dennoch das Saisonziel zu schaffen, doch eine Auftaktniederlage wird wahrscheinlich die Stimmung bei den betroffenen Leuten umschlagen lassen…

Nach dieser Übertragung rast Reporter Lutz Walter wieder in die Messestadt, um keinesfalls das Aufeinandertreffen des aktuellen Spitzenreiters DHfK Leipzig mit dem früheren Regionalligisten HSV Dresden zu verpassen. Denn diese 18.00 Uhr beginnende Begegnung ist genauso interessant. Die »körperkulturellen« Handballer brauchen einen Sieg, um Verfolger LHV Hoyerswerda auf Distanz zu halten, und die Dresdner jeden Zähler im Klassenkampf. Eigentlich sollten die Landeshauptstadter in dieser Saison in der Spitzengruppe mitmischen, sie haben mit Schaarschmidt, Triebel und Weber auch mehrere interessante Spieler im Kader, doch dann wurde bisher bloß ein Heimspiel gewonnen. Die Begegnung mit dem Sportclub DHfK Leipzig ging beispielsweise 19:31 verloren. Aber auswärts, da konnten sie bereits in Delitzsch, Glauchau und Riesa sowie beim starken HC Elbflorenz punkten.

Was Sonntag passiert, ob Meuselwitz und Sachsen Leipzig wieder unentschieden spielen oder den Dresdner Handballern eine Überraschung gelingt, können die Interessenten über die »Leutzscher Welle« erfahren. Der Sender ist unter anderem über die Internetseiten www.sachsen-leipzig.de beziehungsweise www.leutzscher-welle.de erreichbar.

Pressemitteilung „Leutzscher Welle“