Sekt oder Selters

Am Samstag finden die Halbfinalspiele im sächsischen Handballpokal statt. Der Kracher schlechthin: die grünweiße DHfK Leipzig empfängt den blaugelben HSC Leipzig. Wenn dieses Match keine spannende Saalschlacht verspricht!

Am Samstag wird wahrscheinlich der Hallensprecher die Handballfans in der »Grube« auffordern müssen, noch näher zusammenzurücken, dass alle Interessenten das Semifinale im sächsischen Landespokal auch sehen können. Denn die Auseinandersetzung zwischen dem aufstrebenden Sportclub DHfK Leipzig auf der einen Seite sowie dem renommierten, jetzt unter HSC Leipzig firmierenden »Platzhirsch« auf der anderen Seite verspricht viel Spannung. Immerhin können die grünweißen Gastgeber – der Tabellenneunte des letzten Jahres – auf eine überraschend gute Saison verweisen und obendrein mit Ishiguro den besten Torschützen und Tihanovs einen der besten Torhüter der Oberliga aufbieten. Wenn alle Akteure des Sportclubs ihr Leistungsvermögen ausschöpfen, dann haben sie eine reelle Chance, die bevorstehende Begegnung zu gewinnen und danach den Landespokal im Finale zu verteidigen.

Das wollen die Männer vom blaugelben HSC Leipzig natürlich verhindern. Sie haben mit Bödemann, Frenzel, Höhne, Kunz, Ranft oder Steinbeck etliche Spieler unter Vertrag, die bereits in der Regionalliga aktiv waren. Dann dürfen die vielen hoffnungsvollen Talente von Blattner bis Schlichter nicht vergessen werden. Für die hervorragende Ausbildung bei diesen Messestädtern spricht, dass die jungen Wittig und Weik in wenigen Wochen in die Bundesliga wechseln werden. Zweifellos: die Männer besitzen die Voraussetzungen, ins Landespokalfinale zu kommen. Sie können – gegenüber dem grünweißen Rivalen – auf die bessere laufende Serie verweisen. Sie sind inzwischen fünf Punktspiele ohne Niederlage! Außerdem haben die blaugelben Männer die richtigen Lehren aus dem Punktspiel mit den »körperkulturellen« Handballern im November gezogen, als eine Verkettung unglücklicher Umstände in der Schlussminute den Sieg kostete…

Wer dieses Aufeinandertreffen am kommenden Samstagabend nicht besuchen kann, sollte wenigstens die »Leutzscher Welle« einschalten. Das erste Fußballfanradio in Deutschland, das über die Internetseiten www.leutzscher-welle.de erreichbar ist, möchte von dem interessanten Handballspiel ab 18.15 Uhr hautnah berichten.

Pressemitteilung „Leutzscher Welle“