Ziel zweite Bundesliga
Ziel zweite Bundesliga
Die meisten sächsischen Fußballer halten noch Winterschlaf. Drum werden die Macher der „Leutzscher Welle“ weiter Hallenhandball übertragen – das sicherlich sehr spannende Oberligaspiel zwischen Einheit Plauen und Spitzenreiter DHfK Leipzig.
Sie bezeichnen sich selber als zänkisches Bergvolk, die Menschen im sächsischen Vogtland. Warum nicht? Warum sollen beispielsweise die Handballer von Einheit Plauen dem Sportclub DHfK Leipzig am späten Samstagnachmittag die Punkte freiwillig überlassen? Immerhin haben sie einige starke Spieler im Kader: Karasek oder Mertig oder Werning, die beinahe 300 Tore in der aktuellen Oberligasaison zusammen geballert haben. Aber auch Spielertrainer Roman Becvar kann eine gegnerische Abwehr ganz alleine ausnehmen und obendrein die vielen jungen Talente führen. Außerdem wollen die Vogtländer eines Tages in der zweiten Bundesliga spielen. „Sachte, sachte!“ hält Geschäftsführer Kay Fleischmann dagegen. „Zuallererst gilt, die neue Regionalliga Mitte zu erreichen, die hoffentlich 2009 kommt. In dieser Saison wollen wir einen Mittelfeldplatz, viele junge Spieler integrieren und eine heimstarke Mannschaft präsentieren.“ Das können die Vertretungen von Aue bis Riesa bestätigen, die bereits in der schnieken, selbst bewirtschafteten Zentralsporthalle, pardon, Einheit-Arena verloren haben.
Am Samstagnachmittag soll Spitzenreiter DHfK Leipzig geschlagen und eine Rechnung vom vergangenen Oktober beglichen werden. „Wir hatten das Hinspiel lange offen gehalten, zur Pause lediglich 7:8 hinten gelegen und schließlich im Schlussspurt 20:26 verloren“, erinnern sich Plauener Spitzenfans. „Des Weiteren hatten wir Hoyerswerda am letzten Wochenende am Rande einer Niederlage.“ Sie werden wieder in die neue Arena strömen, um ihre Handballer lautstark zu unterstützen, und keine „Leutzscher Welle“ hören können. Das erste Fußballfanradio in Deutschland möchte die Auseinandersetzung ab 16.15 Uhr weltweit übertragen. Der Internetstream ist über die Homepage www.leutzscher-welle.de erreichbar.
Pressemitteilung „Leutzscher Welle“