Wir haben auch einen Bildungsauftrag…
Die “Leutzscher Welle” will wieder Hallenhandball übertragen – das sächsische Pokalfinale zwischen den Männern des Sportclubs DHfK Leipzig sowie des Handballvereins Haselbachtal aus Gersdorf, Bischheim und Kamenz.
Am Samstag werden die Handballfans ein riesengroßes Problem kriegen, wenn die Männer um den Landespokal streiten. Denn die schmucke Stadtsporthalle im zentralen Döbeln, wo dieses Match stattfinden soll, fasst maximal 800 Zuschauer, was normalerweise für die Heimspiele des Neudorfs auch reicht. Aber am Samstagabend wird wahrscheinlich das Gebäude aus allen Nähten platzen.
Von der einen Seite strömen die Anhänger des neuen sächsischen Landesmeisters und amtierenden Landespokalsiegers DHfK Leipzig herbei, der Freiberg, Zwenkau oder LVB Leipzig aus dem aktuellen Wettbewerb geworfen hatte und seinen Pokalsieg des vergangenen Jahres wiederholen will. Von der anderen Seite reisen die Handballfans des Favoritenschrecks aus Kamenz an. Der hatte Sebnitz, Zittau, Riesa und Glauchau geschlagen und möchte jetzt die körperkulturellen Handballer besiegen. Das bedeutet Spannung, das bedeutet eine heiße Atmosphäre auf den Rängen. Die Handballfans müssen sich beeilen, um einen optimalen Blickwinkel auf das Parkett zu bekommen.
Doch was machen die Handballfans, die keine Karte erhalten, die irgendwo am Amazonas wohnen und keinen Flieger zur Stadtsporthalle mehr bekommen haben? Sie können die “Leutzscher Welle” einschalten. Das erste Fußballfanradio in der Bundesrepublik Deutschlands, das beispielsweise über die Internetseiten www.leutzscher-welle.de erreichbar ist, überträgt das Spektakel weltweit im Internet. Am Samstag ab 18.15 Uhr.
Pressemitteilung “Leutzscher Welle”