Am Sonntagnachmittag sollten die Handballfans entweder in die traditionsreiche “Grube” kommen, um das allerletzte Oberligaspiel des Sportclubs DHfK Leipzig gegen Neudorf Döbeln zu sehen, oder das Internetradio “Leutzscher Welle” einschalten. Sie könnten sonst eine Sensation verpassen…
Die meisten Handballfans denken, dass die körperkulturellen Handballer sowohl Meisterschaft als auch Regionalliga sehr sicher haben. Butterblume! Denn die Verbandsbestimmungen besagen, dass nicht die Differenz zwischen den geworfenen und kassierten Toren zur Ermittlung des endgültigen Tabellenplatzes entscheidend ist, sondern die Resultate aus den direkten Vergleichen der Mannschaften zählen. Das heißt, dass der Sportclub DHfK Leipzig in der Bredouille steckt. Bekanntlich hatten die Grünweißen die erste Begegnung im vergangenen Januar im Neudorf Döbeln völlig verdient mit 28:33 Wirkungstreffern verloren, als Kostulski und Morgner auf der Gegenseite trafen und trafen und trafen.
Also müssen die Messestädter am Sonntag einen überzeugenden Heimsieg landen, wenn jeder Gegner in der Addition der direkten Vergleiche bezwungen werden soll. Die Sache ist kompliziert genug! Immerhin hat Neudorf Döbeln eine erfahrene Mannschaft zusammen, in dieser Saison bereits in Delitzsch, Kamenz, Plauen, Riesa und Zwönitz gewonnen und lediglich zwei Begegnungen in fremder Halle deutlich verloren. Obendrein haben die Mittelsachsen mit einem abermaligen Auswärtssieg noch eine Chance auf eine Medaille…
Das eingangs erwähnte Internetradio, das die sicherlich sehr spannende “Saalschlacht” ab 15.45 Uhr weltweit übertragen will, ist insbesondere über die Internetseiten www.leutzscher-welle.de erreichbar. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr!
Pressemitteilung “Leutzscher Welle”